del 15-Jun-2019 al 24-Jun-2019

Die Johannisfeuer

Die Johannisfeuer von Alicante, die mit der Sommersonnenwende am 24. Juni zusammenfallen, sind ohne Zweifel die bedeutendsten Feierlichkeiten der Stadt und auch außerhalb unserer Grenzen bekannt. Nicht umsonst wurden sie als international touristisch wertvoll eingestuft und ziehen Jahr für Jahr Besucher aus aller Welt an.

Offiziell wurde dieses Fest im Jahr 1928 von der örtlichen Regierung mit der Idee ins Leben gerufen, den Tourismus anzuziehen. In Wirklichkeit wurde es jedoch schon seit jeher von fast allen Alicantinos gefeiert, die am 23. Juni zum Abendessen aufs Land fuhren, typische Produkte verspeisten und um Mitternacht Lagerfeuer anzündeten und darum herum tanzten. Auch wurden Raketen gezündet und bei Mondschein im Meer gebadet.


Die Essenz der Festivitäten hat sich bis heute kaum verändert: sie beginnen am 20. Juni mit der „Plantà“, also der Aufstellung einer großen und einer kleinen Pappmachéfigur in jedem Stadtteil, die an einem allgemeinen Wettbewerb teilnehmen. Am Nachmittag vorher treten mit traditionellen Bauerntrachten bekleidete Musikgruppen in Erscheinung.

An den beiden Folgetagen, also am 21. und 22. Juni, finden Blumengaben zu Ehren der Schutzpatronin von Alicante, der Jungfrau Virgen del Remedio, statt. Schönheiten und Damen eines jeden Stadtteils, bekleidet mit wunderhübschen typischen Trachten, legen ihre Blumensträuße vor dem Bild der Jungfrau an der Concatedral de San Nicolás nieder. Das Ergebnis ist ein wunderschöner, farbenfroher Teppich, der die Besucher in Erstaunen versetzt.

Weiter geht es am 23. Juni mit dem Internationalen Folkloreumzug mit prächtigen Wagen, Tanz-Ensembles, Musik- und Tanzgruppen aus verschiedenen Ländern, die zu den Rhythmen ihrer typischen Musik tanzen.

Es naht die magische Nacht, die längste des Jahres, der 24. Juni, der Johannistag, und es ist Zeit für die berühmte „Cremà“, bei der etwa 90 Scheiterhaufen in der ganzen Stadt angezündet werden.

Woher kommt dieses Interesse der Alicantinos am Feuer? Man glaubt, dass es auf die alten Zivilisationen zurückzuführen ist, die, als sie feststellten, dass ab dem 23. Juni die Tage mit dem Voranschreiten des Sommers immer kürzer wurden, große Feuer zündeten, um der Sonne dabei zu helfen, ihre Energie beizubehalten.

Heute sind die Scheiterhaufen wahre Kunstwerke, die kuriose und auffallende „Ninots“, also satirische menschliche Figuren aus brennbarem Material, darstellen. Einige dieser Ninots werden durch allgemeine Abstimmung begnadigt und vor den Flammen gerettet.

Die festliche Stimmung hält die ganze Nacht an. Um Mitternacht wird vom nahe gelegenen Berg Benacantil - der dank der berühmten Burg Santa Bárbara, die sich auf seiner Spitze befindet, leicht zu erkennen ist - ein spektakulärer weißer Feuerwerksregen gezündet. Eine Tradition, die auf das Jahr 1932 zurückgeht.

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